Mittwoch, 13. Mai 2009

Isch wärte misch mär anschträngen!

Ich habe ja vor kurzem erst die freundliche Bitte in meinen Blog geschrieben bekommen, dass ich doch etwas mehr auf meine Rechtschreibung aufpassen soll. Ich muss zu meiner Verteidigung schreiben, dass man nicht unbedingt merkt, wenn man etwas falsch schreibt, da man ja weiß was es leißt und meistens einfach nur auf 2 Tasten gleichzeitig drückt oder (bei "i" und "o" habe ich das manchmal) dass ich die Taste daneben drücke. Da man seinen Blog eigentlich nicht selber ließt, fällt einem das auch nicht auf. Oder dachtet ihr, ich mache Korrekturlesen? Manchmal habe ich einige Passagen gelesen, als sie veröffentlicht waren, aber ich habe keine Lust die dann noch zu ändern. Auch mein Satzbau lässt etwas zu wünschen übrig, so monoton und nicht wirklich anspruchsvoll - nur sehr umständlich zu lesen. T.T
Mir ist heute erstmal (vielleicht auch schin vorher, aber das habe ich verdrängt) aufgefallen, wie schrecklich schlechte Rechtschreibung sein kann, als ich den Blog einer Freundin gelesen habe. Man sollte es vielleicht nicht schlechte Rechtschreibung nennen, denn die deutsche Rechtschreibung ist ja allgemeinhin bekannt eine Schlechtschreibung; es sollte eher falsche Rechtschreibung heißen. Ich muss auch gestehen, dass einige Wörter, die ich in meinen Blog schreibe, normalerweise nur beim Sprechen benutze und so die Schreibweise nicht kenne. Ich schreibe sie dann einfach so, wie ich sie ausspreche. ^^ Aber ich muss auch zugeben, dass einige, die meine Rechtschreibung, bemäkeln, auch nicht immer so eine dufte Rechtschreibung und Grammatik haben. :p

Eigentlich wollte ich über was anderes schreiben, dass mir gestern entfallen ist, mir heute aber wieder eingefallen ist - jedenfalls eine Sache. Es geht nämlich um den Film (?) "Stolz und Vorurteil" (die BBC-Adaption). Ich habe es geschafft, ihn mir voll anzuschauen, auf Youtube. Für alle, die Youtube nicht kennen, da kann man sich kostenlos Filme/Videos anschauen. Da die einzelnen Sequenzen aber maximal 10 Minutengehen, kann das ganzschön auf die Nerven gehen, vorallem wenn der Film etwa 5 Stunden geht. -.-
Wie (hoffentlich) schon erwähnt, habe ich das Buch "Stolz und Vorurteil" zu Ende gelesen und da ich die amerikanische Fassung mit Keira Knightley schon öffters gesehen habe, habe ich mich dafür entschieden die ausführlichere Fassung des BBC zu sehen. Wen das Buch total umhaut und dem der andere Film nicht reicht, kann sich diese Fassung ansehen, aber ich muss zugeben, einmal hat gereicht. Ich muss zugeben, ich bin ein Mensch, der lieber zuerst Nachteile als Vorteile aufzählt (weil die meist besser haften bleiben °.°). Aber mal erlich, es ist doch besser jemanden erst mit Nachteilen fertig zu machen und ihn dann mit positivem aufzupeppeln, als ihn erst in den Himmel zuloben und dann zu sehen, wie er von da oben runterfällt und sich alle Knochen bricht, wenn er auf der Erde aufschlägt.
Das oben Gesagte ist meine eigene Meinung, die ich versuchen werde, genauer zu beleuchten, wem das nicht reicht, der hat Pech XD - bildet euch eure eigene, wenn ihr wollt.
Der Film (ich nenn diese Adaption jetzt mal Film, obwohl es eher eine Reihe aus 6 Folgen à 50 min ist) hält sich nicht immer an das Buch (deutsche Fassung von Reclam, aus dem Englischen übersetzt vonUrsula und Christian Grawe), was nicht unbedingt immer zum Nachteil ist, da das Buch z.B. direkt in die Geschichte einsteigt, was man im Film nicht ganz so einfach darstellen kann. Ich muss auch zugeben, ich bin durch die amerikanische Fassung, die ich auf Deutsch und Englisch gesehen habe, etwas vorbelastet und dadurch hat die britische Fassung nicht ganz meine Anforderungen erfüllt. Jeder von uns hat z.B. ein eigenes Verständnis von Schönheit und meins wurde in der BBC-Fassung verdreht. Für mich waren die Leute (einige davon), die im Buch als hässlich beschrieben werden, schöner, als die Personen, die als schön bezeichnet werden. O.o Der Film an sich hat wahrscheinlich die damalige Mode besser erfasst, als die amerikanische Fassung, aber, da die Mode, besonders die Frisuren der Damen, in der amerikanischen Fassung mehr unserer heutigen Auffassung von Schönheit (meiner jedenfalls) Rechnung tragen, spricht mich der BBC-Film nicht so an. Was mich dafür aber anspricht, ist die Entwicklung des Mr. Darcy. Ich finde je mehr er sich in die Elizabeth verliebt und sich sein Charakter verändert, um so schöner wird er auch - in beiden Filmen. ^^ In der BBC-Adaption erlebt aber auch die Elizabeth eine Veränderung zu ihrem Vorteil. Das kann wahrscheinlich daran liegen, dass man sich nach 5 Stunden an die Mode gewöhnt hat, die einen (mich) etwas abschreckt, weil sie gewöhnungsbedürftig ist, und an eher auf's Gesicht sieht. Da den BBC-Film nur auf Englisch gesehen habe, ist mir Witz und Esprit des Buches etwas zu kurz gekommen T.T, dabei machen die doch gerade das Interessante an der Geschichte aus. Was mich noch enttäuscht hat, war das Ende des Films. :( Im Buch wurd beschrieben, wie die Elizabeth und die Jane (Elizabeths ältere Schwester) nach ihren Hochzeiten leben. Ich dachte, dass wenn der Film schon so lang geht, wenigstens das Ende schön ausführlich ist, aber weit gefehlt, denn mal abgesehen, dass der Schluss extrem zusammengekürzt wurde, gab es auch ein anderes Ende. (*Sturzbäche heul*) Da hat mir das Ende der amerikanischen Fassung besser gefallen, auch wenn es nicht wirklich zufriedenstellend war, denn der Film endet mit der Verlobung der beiden Hauptcharaktere. Was ich im Buch besser fand, war, dass die Gefühle der einzelnen Charaktere beschrieben wurden, dies kann man aber nicht im Film darstellen, außer man hat einen allwissenden Erzähler, aber ich glaube, dann würde das ganze zu sehr nach Märchen klingen (Es war einmal vor langer Zeit, da gab es eine Familie mit fünf Töchtern und ihre Mutter setzte alles daran sie vorteilhaft zu verheiraten. Da aber zu dieser Zeit viel Stolz und Vorurteil herrschte, dauerte es einige Zeit, bis alle ihr Glück fanden. ... ^^'). Ich muss zugeben, dass die Charaktere keine so tiefgründige Wandlung durchgemacht haben, wie ich es eigentlich erwartet hätte (wie schon erwähnt der Film ging ca. 5h), meiner Meinung nach, haben sie sich etwa genauso viel entwickelt, wie in der amerikanischen Fassung, obwohl diese bedeutend kürzer ist (ich glaube so um die 1,5h). Ich weiß garnicht, mit was die restlichen Stunden ausgefüllt wurden, wahrscheinlich mit der Einführung von Charakteren, die im Buch (nicht) vorkommen und nur eine untergeordnete Rolle spielen. Was mir in der amerikanischen Fassung besser gefallen hat (mal wieder), war, dass die Szene, in der die Protagonisten sich kennenlernen, viel lebendiger gestaltet wurde. Es war eine Ballszene und in der amerikanischen Fassung waren alle in einer großen Halle und habengetanzt und eigentlich war garnicht genug Platz. In der BBC-Fassung dagegen waren die Beteiligten in einem großen Herrenhaus (oder ähnlichem) und es waren nicht annähernd so viele Menschen da und es haben auch nicht viele getanzt. Der Mr. Collins war in der britischen Fassung dafür besser getroffen(dem Buche ähnlicher), als in der amerikanischen, aber irgendwie finde ich den amerikanischen Mr.Collins besser. Auch die amerikanische Lady Catherine de Bourgh ist meiner Meinung nach besser getroffen, da sie mehr Würde und Autorität und Stolz, der mit der sozialen Stellung zusammenhängt, ausstrahlt. In der BBC-Fassung kommt sie mir eher als verbitterte alte Frau vor, die alle nach ihrer Pfeife tanzen lässt - was sie ja eigentlich auch ist, aber ich finde ihr fehlt der Stolz, den sie im Buch nach außen trägt, soll heißen, sie ist zwar stolz zeigt es aber nicht so richtig. Was ich finde, was man (in beiden Filmen) besser hätte darstellen können, ist die Zeit, die vergeht. Mir fehlt so was meist an Filmen - wird eigentlich nur angegeben, wenn es für die Handlung extrem wichtig ist. Was mir auch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass es viele Szenen gibt, die im Buch nicht vorhanden sind, so sieht man z.B. Mr Darcy auf der Suche nach Lydia und Mr. Wickham. Dies wird im Buch erst in einem Brief aufgeklärt, nachdem Lydia und Wickham gefunden wurden und ist dem Leser bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht bewusst.
Ich glaube, ich habe jetzt so alles aufgezählt worüber ich (un)zufrieden war, aber vielleicht werde ich mir den BBC-Film nochmal auf Deutsch ansehen, denn ich denke, wenn ich mehr verstanden hätte hätte ich vielleicht bessere Ansichten, aber ich bin irgendwie schon voreingenommen (oh nein, ein Vorurteil T_T).


Hier noch ein paar Bilder.
Dieses ist etwas hell geworden, ich hoffe man erkennt die Farben einigermaßen. ^^

Das habe ich gemalt, als ich vom Meer gekommen bin. Eigentlich sollte es ein freundliches Bild werden, aber da ich nicht mehr so geübt bin T.T mit Wasserfarben zu malen, sieht es jetzt aus, als ob es jeden Augenblick regnen würde. °.°


Hier noch einmal mein Geburtstagsgeschenk von Verena und Silje (ich weiß jetzt, wie sie geschrieben wird *Freudentanz aufführ*). Einmal bevor ich sie probiert habe ...


... und einmal danach. XD


Sie war sehr lecker. Die Beinchen und der Kopf waren aus 'nem Brotteig (oder ahnlichem) und der Körper war aus Rührteig, der mit einer Schokocreme gefüllt war, aber die war nicht in der Mitte, wie z.B. bei Windbeuteln, sondern der Teig war damit durchzogen. Total lecker!

Ich wollt zwar noch über was anderes schreiben, aber das ist durch eins meiner Löcher im Kopf gefallen und irgendwo verloren gegangen und da ich so nichts weiter zu sagen habe (für dieses Mal), mache ich jetzt Schluss.

Judde Nachd! ^^

Kommentare:

  1. die bilder vor und nach dem verzehr deiner geburtstagsschildkröte sind typisch kokke -ich musste schallend lachen!!
    ich liebe diese,die deinige art!

    liebe grüße sendet dir susanne

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  2. zu stolz und vorurteil:

    ich habe einfach schon zu oft die fassung mit keira gesehen, dass ich die charaktere in meinen gedanken schon diesen aussehen zu ordne.jeder andere film hat damit schon indirekt gegenüber diesem verloren...vorurteile eben, die schwer auszublenden sind. allgemein finde ich, dass alle charaktere im buch wesentlich negativere eigenschaften haben, als im film.denk nur mal daran wie mr.bennet mit seiner frau spricht oder auch andere figuren...sie werden durch ihre handlungen als negativ dargestellt (im buch) wie z.b. die beste freundin von elisabeth, die sich ganz berechnend an mr.collins annährt um ihn zu heiraten zu bringen und dann abgesichert zu sein. im film ist sie einfach nur nett und "erbarmt" sich des mannes, den alle anderen nur lächerlich finden. naja, ich könnte endlos weiter philosophieren...aber dann wird mein eintrag noch mal so lang wie deiner...

    lg die susanne

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  3. Klar sind die Charaktere im Film (der mit der Keira) besser dargestellt, als im Buch, aber ich schiebe das einfach mal darauf zurück, dass der Film nur rund 90min geht und für die charakterliche Entwicklung der einzelnen Figuren keine Zeit lässt und bevor man am Ende eher Figuren mit miesen Charakteren hat (weil die Zeit zu kurz war), ist es doch besser am Anfang Charaktere mit besseren Eigenschafften zu haben. ^^ Ich glaube, ich kann auch von mir behaupten, dass ich die Fassung mit der Keira schon zu oft gesehen habe, denn als ich das Buch gelesen habe (mal wieder), hatte ich auch alle Personen (vor allem aber Elizabeth, Jane, Mr. Darcy, Mr. Bingley und Miss Bingley) im Kopf, so wie sie im Film dargestellt werden.

    Aber ich freu mich, dass meine Einträge dich zum Lachen bringen - ist immerhin gesund. XD

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  4. Also manchmal glaube ich, dass du deinen Blog doch mal selber lesen solltest...
    diese vielen belanglosen Dinge, wie diese Filmkritik, die du in deinen Blog schreibst, gehören meiner Meinung nach nicht dorthin.... wie kann man sich nur so stundenlang über solch ein sinnloses Thema auslassen?
    ... und im übrigen wäre es "nett", wenn du demnächst Spoiler kennzeichen würdest....

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